Wie ein digitales Freundschaftsbuch

Es gab eine Zeit, in der ich fleißig Kettenbriefe weiter geschrieben habe. Mit Füller auf kariertem oder liniertem Papier, verziert mit Buntstiften, später mit Filzstiften.

Poesiealbum wanderanna
2 Freundschaftbücher und 1 Poesiealbum: ich habe sie aufbewahrt.

Das war die Zeit der Freundschaftsbücher und Poesiealben. Dann kamen die SMS-Bilder und darauf folgten Ketten-Mails, die man weiterleiten musste mit möglichst vielen Emojis. Nach SMS-Bildern habe ich aufgehört. Irgendwann ist man ja aus dem Alter raus, dachte ich.

Der Liebster Award erinnert mich an die Zeit der Kettenbriefe und Poesiealben, denn es ist sehr ähnlich. Fragen beantworten und selber Fragen stellen, weiterleiten und gegenseitiges Lesen und Zeigen.

Was früher über gestaltete Bücher mit Sticker und kleinen Zeichnungen, Schönschrift und eingeklebten Portraitfotos am Sonntagnachmittag gemacht wurde, ist beim Liebster Award ganz ähnlich. Es geht um das Vernetzen und sich besser kennen lernen, nur eben digital.

Obwohl ich kein Fan von Kettenbrief-ähnlichen Aktionen bin, finde ich den Liebster Award irgendwie charmant. Nominiert werden Blogs, die man selbst liest – so ist auch eine Leseempfehlung dabei.

Darum habe ich gern zugesagt, als ich von chaoshoch6 nominiert wurde! Herzlichen Dank für die Nominierung!

Liebster Award wanderanna Badge Logo 2016
11 Fragen wurden gestellt, 11 Antworten von mir:

1. War dein Blog eine spontane Entscheidung oder hast du lange vorher geplant?
Sowohl als auch. Ich habe schon einmal das Bloggen gestartet, hatte allerdings keine wirkliche Idee dahinter oder ein Konzept. Es war ein Ausprobieren. Jetzt habe ich ein konkretes Thema und eine Idee.

2. Was sind deine Zukunftspläne bezüglich deines Projektes Blog?
Im Moment geht es mir darum, weiterhin Platz zum Schreiben in meinem Alltag zu behalten. Zudem meine Selbstkritik zu vermindern und dadurch öfter Beiträge zu veröffentlichen. Ich versuche stets authentisch zu bleiben und trotzdem neue Schreibtechniken zu testen.
Mein Blog bleibt hoffentlich meine Experimentierbasis in Punkto Schreiben.

3. Der/die/das Blog ist ja nicht das ganze Leben. Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Im September 2017 möchte ich gern am Megamarsch in Köln teilnehmen. Dazu werde ich schon bald mit dem Trainig anfangen.

4. Hast du eine „Das möchte ich in meinem Leben machen/erreichen“-Liste? Was steht drauf?
Nein, das habe ich seit der Pubertät nicht mehr. Meine Ziele habe ich im Blick und kenne die Richtung, in die ich gehen möchte. Wenn man in Bewegung bleibt, erlebt ohne viel Dazutun ganz automatisch schöne und unerwartete Dinge.

5. Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Welche Ziele hast du in diesem Jahr erreicht?
Ich habe mir eine neue Kamera zu gelegt, weiter am Blog gearbeitet und habe einen Wanderurlaub auf Sardinien verbracht.

6. Jeder steht irgendwie auf Motivations-Sprüche. Hast du einen Lieblingsmotivationsspruch und welcher ist es?
Sprüche und Zitate liebe ich! Bevor es normal war, dass jeder einen PC zu Hause hat oder ein Handy, das besonders smart ist, habe ich ein Büchlein geführt. Ich habe Sprüche und Zitate gesammelt, die mir gefallen. Motivierend, philosophisch oder lustig – alles dabei. Einen einzigen Lieblingsspruch habe ich nicht. Das variert auch von Zeit zu Zeit.

Im Moment mag ich einen Satz von Aristoteles: „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“

7. Wenn du ein gestecktes Ziel nicht erreichst, änderst du dann das Ziel oder den Weg und warum?
Wenn ich ein Ziel nicht erreiche, stelle ich mir zuerst die Frage, ob ich es noch nicht erreicht habe. Zielsetzungen gehen ja mit einem geplanten Zeitablauf einher. Ich habe gelernt, dass es erfolgsversprechender ist, das Tempo zu reduzieren und nicht verbissen in eine Richtung zu gehen. Dadurch entsteht ein Tunnelblick, der jegliche Lösungsalternativen ausblendet.
Im Grunde passe ich den Weg an oder prüfe, ob ich überhaupt noch auf Kurs bin. Das Ziel ändere ich selten, es ist eher ein anpassen oder konkretisieren. Ich bin zielstrebig und finde die damit verbundene Stabilität gu.

8. Was machst du, um dem Alltag ein wenig zu entfliehen?
Wandern, lesen und Musik hören.

9. Bist du Serienjunkie oder schaust du lieber Filme und welche?
Sowohl als auch. Wenn die Geschichte gut ist, dann ist das Format Nebensache.

10. Wie romantisch bist du veranlagt?
Ein Teelicht ist Romantik für den Sparsamen, ein Kerzenleuchter für den Großzügigen und eine Blumenwiese für mich.

11. Was du noch sagen wolltest…
Vielen Dank an meine Leser fürs Folgen, Lesen, Nachrichten schreiben und kommentieren.
Ich danke euch für eure Treue und Geduld, bis ich wieder mit meiner eigenen Schreiberei zufrieden bin und auf den Button „publish“ klicke! Und ich freue mich auf die neuen Leser unter euch!

Damit der Liebster-Award-Kettenbrief-Charakter nicht verändert wird, möchte ich nominieren und gleichzeitig empfehlen:

herrrothwandertwieder

Bergzeiten und Flachlandabenteuer

Ichbindani

 

Für meine Fragen habe ich mir 3 Themengebiete überlegt: eine Prise Lebensweisheit, etwas Motivierendes und eine Spur Ernsthaftigkeit. Ich freue mich auf die Antworten folgender 11 Fragen:

1. Was verstehst du unter „in Bewegung bleiben oder sein“? Betrachtest du diese Aussage eher physisch oder philosophisch?
2. Was unternimmst du für deine persönliche Weiterentwicklung?
3. Wie motivierst du dich nach einer Niederlage weiterzumachen?
4. Was hat Dich heute schon zum Lächeln gebracht?
5. Was ist dein bester Gute-Laune-Tipp? Was tust du, damit sich deine Laune sofort hebt?
6. Welchen Stellenwert hat dein Hobby und Blogthema in deinem Alltag?
7. Hat das Bloggen Auswirkungen auf deinen deinen Umgang mit Information oder Sprache?
8. Was ist deine meistgenutzte Ausrüstung? Sei es für den Blog, dein Hobby oder deinen Alltag.
9. Was wird es in 10 Jahren nicht mehr geben, aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung?
10. Welches Buch empfiehlst du und warum?
11. Und als letzte Frage, möchte ich wissen: Was ist dein Lieblingstier?
Diese Frage als kleines Denkmal an die Freundschaftsalben der Schulzeit. 🙂

Wie erstellst du nun einen Beitrag zum Liebster Award?
Dein Beitrag sollte enthalten

  • Danksagung an den Blog bzw. die Person, die dich nominiert hat.
  • Antworten auf die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Nominierung bzw. Nennung von 3-11 Blogs. Am besten vorher Kontakt aufnehmen und fragen, ob deine Kandidaten mit machen möchten.
  • 11 Fragen an deine Kandidaten auflisten.
  • Anleitung, wie der Liebster-Award abläuft.
  • Die nominierten Blogs über deinen Beitrag informieren.
  • Einbinden des Liebster-Award-Buttons im Beitrag. Vorlagen hierzu gibt es über die Suchmaschinen oder man erstellt sich selbst einen. Ich habe meinen Button selbst erstellt. Wenn du diesen auch verwenden möchtest, schreib mir!

2 Kommentare zu „Wie ein digitales Freundschaftsbuch

    1. Ja, warum nicht. Ich blogge auch, weil es mir Spaß macht. Die Fragen zu beantworten und mir eigene zu überlegen, ist eine andere Variante um einen Text zu verfassen. Mir hat es Freude bereitet, Inspiration und Kreativität auf diese Weise zu aktivieren.
      Darf ich mich denn auch freuen, Sie als neuen Leser gewonnen zu haben? 🙂

      Gefällt 1 Person

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