In diesem Bereich berichte ich dir von meinem Hobby: Wandern. Die Berichte umfassen einzelne Wandertouren und auch Reisen, die ich unternommen habe. Von kleineren Sightseeing-Ausflügen, geplanten und spontanen Urlaubsreisen. Es sind Beschreibungen zu unseren Wanderungen und den Eindrücken, die wir auf unseren Wegen sammeln. Illustriert mit Schnappschüssen.

Es geht aber auch um die Fragen: Was nehmen wir auf unseren Wanderungen mit? Welche Schuhe tragen wir und welchen Rucksack? Hier erfahrt ihr außerdem, was wir unterwegs brauchen und einsetzen. Von Kleidung, Taschen, Hilfsmitteln bis hin zur Sonnencreme.

Ich beschreibe hier, wo ich mich informiert habe und warum? Dies sammle ich dir, damit du meine Ausführungen leichter nachvollziehen kannst.

Wenn ich nicht wandere, dann erlebe ich trotzdem so allerhand. Darum berichte ich ab und zu aus meinem Alltag, erzähle kleine Anekdoten und manchmal kommt meine philosophische Seite durch.

Hinweis:
Dieser Blog ist mein Privatvergnügen. Es sind subjektive und private Ansichten. Ich möchte damit weder Geld noch Ruhm erlangen. Für den Broterwerb bin ich als virtuelle Assistentin tätig.

Österreich Solden

Winterurlaub für Anfänger

Meine letzte Wanderung ist nun schon einige Wochen her. Der Winter hielt Sturmböen und starken Regen bereit, da bin ich ehrlich, wandere ich nicht gerne. Jeder sonnige Tag oder zumindest mit wenig Wind und normalem Regen wird genutzt für ausgiebige Spaziergänge. Hier und da fotografiere ich und übe weiter mit der Canon. Gestern habe ich ein paar der Aufnahmen durchgesehen und bin erstaunt, wie viele Fotografien schon zusammen gekommen sind. Bei nächstem Sturm-Wetter werde ich mich ans Sortieren machen!

In der Zwischenzeit habe ich recherchiert rund um das Thema Winterurlaub. Ich habe zahlreiche Blogs abonniert mit Tipps, Checklisten und den “Must-haves” für alles mögliche. Zum Thema Winterurlaub finde ich jedoch nichts. Die Suchmaschinen haben auch kaum brauchbare Informationen für mich. Mittlerweile suche ich in englischer Sprache.

Da meine Eltern keine Skifahrer sind und es sich auch in der Schulzeit nicht ergeben hat, Skifahren zu lernen, bin ich tatsächlich noch nicht in einem Winterurlaub gewesen. Schlittenfahren in der Rhön oder im Spessart waren natürlich Ausflüge in der Kindheit, doch kein Vergleich mit einem ordentlichen Urlaub in den Alpen!

Nun hat es sich ergeben, dass in der verschwägerten Verwandschaft ein runder Geburtstag im Februar anstand und dieser sollte im schönen Zillertal gefeiert werden bei einem gemeinsamen Ski-Urlaub. Mit Kind und Mann bin ich mit von der Partie.

Ich stehe also vor der Herausforderung mich und meine Familie komplett neu für den Winterurlaub auszustatten. Was brauche ich wirklich im Winterurlaub?

Diese Frage stelle ich mir und mache mich auf die Suche nach Antworten. Ich durchforste Blogs, Magazine, Wikipedia und Pinterest. Informationen dazu sind nur schwer auffindbar.

Die umfangreichste Packliste habe ich bei Bergzeit entdeckt. Übersichtlich gegliedert sind alle Dinge aufgelistet, die den Wintersport und die Zeit außerhalb der Pisten betreffen. Selbst Kleinigkeiten sind aufgeführt. Schade ist, dass die Listen nicht zum Download zur Verfügung steht. Die Liste wird mit weiteren Tipps rund um den Skiurlaub abgerundet.

Andere Anbieter stellen ihre Liste als PDF zum Download zur Verfügung, sind jedoch teilweise unübersichtlich. Das Portal packlisten.org unterscheidet sogar, ob nur Mann, Frau oder ein Paar packen: Skiurlaub Packliste

Wer für eine Schneeschuhtour die Tasche packt, wird bei Bergfreunde fündig. Die Packliste ist im Browser ausfüllbar und lässt sich als PDF herunterladen und drucken.

Die besten Tipps habe ich letztendlich auf dem Ski-Anfänger-Blog gefunden. Mir hat gut gefallen, dass hier nicht nur Tipps für eine teure Ausrüstung aufgelistet werden sondern auch klar erklärt wird, wo man sparen kann.

Habt ihr noch Tipps für mich? Worauf kommt es an bei der Kleidung und Ausrüstung?

Für den Sommer steht auf meiner Leseliste, was beim Fotografieren von Schnee zu beachten ist. Die ersten Schneeaufnahmen sind gemacht, aber da ist noch Verbesserungspotential! Rund um die Fotografie ist die Ausbeute an Tipps und Tricks sehr viel umfangreicher und leichter auffindbar.

Zu guter letzt: Schön, dass ihr wieder da seid!

Abend wird es, ist bald Nacht

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Das Ziel sind Wege

Womöglich ist es einer der letzten Sommertage in diesem Jahr. 30 Grad und mehr, herrlich. Dazu weht der Wind leicht und ich bin sofort gut gelaunt. Darum habe ich heute Wanderschuhe gegen einen Sonnenhut getauscht und das schöne Wetter genossen.

Hut gegen Wanderschuht

Wer einen Balkon, eine Terrasse oder einen Garten hat, ist glücklich. Alle anderen: geht nach draußen, in den Park, in den Wald, spaziert am Fluss, See oder Meer, wo auch immer ihr seid. Nutzt jede Minute unter freiem Himmel. Heute habe ich jede freie Minute an der frischen Luft verbracht. Das hat so gut getan! Ich habe mir meine Umgebung genau angesehen, die Bäume, Sträucher und Nachbars Rasen. Die Häuser und Straßen. Den heutigen Tag habe ich all jenen Dingen gewidmet, die immer da zu sein scheinen. Sie sind so alltäglich, dass ich sie meistens nicht näher beachte. Geht dir das auch so?

Wie oft siehst du dich genau um, wo du täglich gehst und stehst? Fallen dir kleine Veränderungen auf oder nur die großen?

Mir ist heute aufgefallen, dass eine Straße weiter, eine Frau wohnt, der ich stets begegne, wenn ich im Supermarkt einkaufe. Meine Einkäufe finden an den unterschiedlichsten Tagen und zu den verschiedensten Uhrzeiten statt. Eine Regel gibt es nicht, denn das Besorgen von Lebensmitteln verbinde ich oft mit anderen Erledigungen oder Terminen. Jede Woche anders. Und doch, treffe ich sie oft. Jetzt weiß ich, dass sie bei mir um die Ecke wohnt und weiß damit auch, dass die Wahrscheinlichkeit sie zu treffen recht hoch ist.

Noch etwas ist mir heute aufgefallen. Es hat nichts mit meinem Wohn- oder Arbeitsort zu tun, sondern es ist ein Satz, den ich regelmäßig lese oder höre: “Der Weg ist das Ziel”. Man sagt die fünf Worte so leicht und schnell heraus. Für jeden Menschen haben sie eine andere Bedeutung. Ich bin von dieser Aussage überzeugt und finde, sie sagt alles aus über den Sinn des Lebens. Jedenfalls ist mir heute aufgefallen, dass ich nicht weiß, vom wem dieser Satz stammt. Dank Internet finde ich leicht die Antwort: Konfuzius sagte diesen Satz.

Konfuzius ist ein vielzitierter Mann. Vieles, was er in seinen Lehren sagt, wurde in Zitate umgewandelt, die wir auf unser heutiges Lebens beziehen und unterschiedlich interpretieren. Ob er damit gerechnet hat, dass der Mensch im Jahr 2017 seine Worte auf so viele Varianten interpretiert? Auf die Lehren des weisen Mannes möchte ich hier nicht weiter eingehen. Darüber weiß ich viel zu wenig, um euch davon Teile näher zu bringen.

Wenn der Weg das Ziel ist, was bedeutet das? Muss ein Weg zwangsläufig begangen werden, oder kann ich auch fahren? So aus Wanderer-Sicht würde ich sagen, Schuhe an und los! Aber mit dem Fahrrad ist es auch schön.

So vergeht eine Stunde mit dem Betrachten meiner Umgebung und der Frage nach dem Urheber dieser weisen Worte. Ich beobachte noch, wie die Sonne hinter dem Hügel immer weiter verschwindet. Es stimmt, der Weg ist das Ziel. Auch für meinen Blog. Darum wird heute der Untertitel geändert. Frei nach Konfuzius: Das Ziel sind Wege.

 

Karpfenteich im Aischgrund

Zwischen Riesenameisen und Karpfen gewandert

Sonntag ist mir der liebste Tag zum Wandern. Man sollte meinen, dass gerade sonntags viele Menschen in den Wäldern spazieren oder wandern. Bisher habe ich die Erfahrung gemacht, dass es besonders ruhig ist. Auch an diesem Sonntag ist das nicht anders.

Wir, das sind Nina, Markus, mein Wanderbegleiter und ich, starten heute eine kleine Runde im Steigerwald. Gerade mal 38 km von Nürnberg entfernt, erreicht man Schmiedelberg im Aischgrund.

Champignon auf der Wiese

Wir parken an einem Spielplatz und starten unseren Weg entlang einer Streuobstwiese. Die Spuren des Regenwetters der letzten Wochen sind noch sichtbar: Die Löcher im Schotter- und Asphaltweg sind noch randvoll mit Regenwasser. Unter einem Apfelbaum leuchtet weiß ein Champignon. Sofort dreht sich unser Gespräch um das Thema Pilze sammeln im Herbst. So wirklich auskennen wir uns nicht. Mein Wanderbegleiter kennt zumindest einige Speisepilze und ist der einzige mit Sammel-Erfahrung.

Als wir in den Wald einbiegen entdecken wir, dass die Pfützen bereits belebt sind: Kleine Frösche springen am Wegesrand von Pfütze zu Pfütze. Sie sitzen zwischen dem Laub oder auf kleinen Hölzern, so gut getarnt, dass nur ihre Bewegungen, wenn wir sie aufscheuchen, sie verraten.

Die Sonnenstrahlen spielen zwischen den Bäumen, der Wind ist kaum eine Brise. So wandern wir einen breiten Weg entlang und entdecken große Ameisenhügel. Viele davon.

Darum entscheiden wir uns auch, dass die erste Rast im Stehen verbracht wird. Wir teilen uns den Weg mit Ameisenvölkern. Es dauert nicht lange, bis die eine oder andere unsere Schuhe entdeckt hat. Es ist wirklich spannend, denn es scheinen verschiedene Arten Ameisen zu sein. Weiß jemand von euch, welche Ameisen Hügel in dieser Größe bauen?

Ameinsehaufen

Wir sind ganz beeindruckt von den Ameisen und merken darum erst gar nicht, dass sich der Wald verändert hat. Die Pfützen werden weniger, der Boden scheint hier trockener zu sein. Wir kommen an eine Kreuzung und die Karte sagt, abbiegen. Wir folgen nun einem Waldweg, weichen Wurzeln und Steinen aus. Wildheidelbeeren wachsen hier und bedecken den gesamten Boden zwischen den Bäumen. Manche Sträucher tragen die schwarzen Beeren.

Zwischen all den Grüntönen und Brauntönen lugt aus der Ferne ein roter Fleck: Ein roter Pilz ziert den Wegrand. Steht fast stolz zwischen den Büschen.

Wir begegnen auch einem anderen großen Ungetüm in diesem schönen Wald: Ein Windrad wurde mitten hineingesetzt. Es überragt die Bäume weit und ist offenbar erst kürzlich aufgestellt worden.Windrad im Wald

Ungefähr auf halber Strecke treten wir aus dem Wald und erreichen das Örtchen Linden. Unsere Route führt uns hier zu einem Biergarten, der Rosenkeller. Wir entscheiden uns, dort zu rasten. Es ist ein schöner Platz für eine Rast. Ohne Schnickschnack. Es gibt fränkische Gerichte, Getränke zu günstigen Preisen und Filterkaffee mit selbst gebackenem Kuchen. Wir verweilen viel länger als wir es vor hatten. Das Wetter bleibt weiter regenfrei und die Sonne scheint immer wieder hinter den Wolken hervor.

Nach dieser ausgiebigen Pause gehen wir etwas langsamer los. Zwischen Wohnhäusern, verlassenen Häusern und Fischteichen wandern wir an der Hauptstraße entlang, die selten befahren ist. Schon auf der Autofahrt haben wir die vielen Fischteiche gesehen. Es sind so viele gewesen, dass wir irgendwann aufgehört haben zu zählen. Der Aischgrund hat mehr als 7.000 Teiche und ist auch als Karpfenland bekannt. Es sind Naturteiche, in denen noch heute auf traditionelle Weise Teichwirtschaft betrieben wird.

Karpfenteich im Aischgrund

Der Rest unseres Weges führt uns entlang am Waldrand, vorbei an Sonnenblumenfeldern und Wiesen. Es geht quer durch Traishöchstadt und Rohensaas, bis wir wieder auf einem Stück Weg gelangen, das wir schon kennen.

Ohne Karte hätten wir sicher unser Auto nicht wiedergefunden, denn die Beschreibung ist sehr kurz gehalten und beinhaltet auch keine Hinweise auf Wanderzeichen. Zum Glück ist heute jedes Smartphone mit GPS ausgestattet, so dass wir uns nur einmal etwas verlaufen haben.

Als wir wieder an unserem Auto ankommen, sind wir doch ziemlich geschafft vom Weg. Oder sind es die vielen Eindrücke?

Schmetterling

Es klappert im Regal

Es ist Dienstag. Mitten in der Woche. Beim Blick aus dem Fenster stelle ich fest, ich bin im Moment in Bezug auf Hausarbeit wenig motiviert. Vor mir stehen zwei volle Körbe Wäsche. Diese Wäsche möchte gebügelt, zusammengelegt und in den Schrank geräumt werden.

Ich stehe also vor dem Bügelbrett, schalte das Eisen ein und während ich warte, bis es heiß ist, wandern meine Augen durch den Raum.

Da hinten, im Flur hat sich etwas bewegt! Ich muss gleich nachsehen! Aufgereiht stehen meine Sneaker und Sandalen neben meinen Wanderschuhen. Nichts zu sehen, was sich bewegt haben könnte. Vermutlich ein Licht-Schatten-Spiel.

Ich beginne also eine Bluse zu bügeln, sehe ab und zu aus dem Fenster und beobachte einen Vogel, der vom Kirschbaum zur Balkon-Ballustrade und zurück fliegt. Zwei-, dreimal macht er das. Er zwitschert vor sich hin, wirkt irgendwie vergnügt. Gut hat er es, der Vogel. Fliegt einfach so herum. Hin und her.

Ich lasse weiter meine Gedanken laufen und mein Blick wandert erneut durch den Raum in Richtung Arbeitszimmer. Mein Schreibtisch ist kaum zu sehen, denn es türmen sich Ordner und Grußkarten, die ich noch beantworten möchte. Ich könnte natürlich an den Schreibtisch gehen und das Bügeln für heute einstellen. Immerhin habe ich schon zwei Blusen fertig und den Rest kann ich ja auch morgen machen… Na gut, dann heute eben Papierkram erledigen, wenn ich schon einen freien Nachmittag habe, soll der doch gut genutzt werden.

Ich schalte also das Bügeleisen aus und drehe mich gerade Richtung Arbeitszimmer, als ich im Augenwinkel wieder eine Bewegung im Flur registriere. Was soll sich denn da bewegen! Etwas belustigt über mich selbst, sehe ich mir das kleine Schuhregal an. Man könnte doch meinen, meine Wanderschuhe stehen etwas weiter raus als die anderen Schuhe. War das gerade auch schon so? Das Gewohnheitstier in mir sagt: „Niemals! Die Schuhe stehen immer an der gleichen Position!“. Der Verstand sagt mir, dass ich mir das alles einbilde. Meine Idee war es, jetzt den Schreibtisch in seinen Normalzustand, der da heißt aufgeräumt und übersichtlich, zu bringen. Es ist äußerst untypisch, dass mein Schreibtisch länger als einen Tag unordentlich ist.

Im Arbeitszimmer sortiere ich also die Ordner und die Unterlagen der letzten zwei Wochen ein. Stelle fest, dass es gar nicht so viel ist, was aufzuarbeiten ist und lasse meine Gedanken wieder wandern. Völlig in Gedanken versunken, höre ich, wie es klappert im Flur. Was ist denn los heute! Als ich nachsehe, liegt doch tatsächlich der linke Wanderschuh vor dem Regal. Es ist sonnenklar, es muss eine Maus oder ähnliches in meiner Wohnung umherflitzen.

Mit einer Fliegenklatsche in der einen und einem Eimer in der anderen Hand durchsuche ich die Wohnung. Es gibt nicht viele Stellen, wo sie sich verstecken könnte. Zu finden ist keine Maus. Nach einer halben Stunde lache ich mich selbst aus, räume Eimer und Fliegenklatsche zurück in die Abstellkammer. Gerade als ich meinen Wanderschuh wieder an seinen Platz stellen möchte, denke ich: Wenn ich doch völlig von meinen Plan Bügelwäsche abgekommen bin und eine halbe Stunde mit der Suche nach einer Maus verbracht habe, die es vermutlich gar nicht gibt, dann ist jetzt der Moment gekommen, meinem Tag den richtigen Sinn zu geben.

Zack, Wanderschuhe an, der kleine Rucksack steht immer bereit und es finden eine Flasche Wasser und ein Apfel darin Platz. Ich trete aus dem Haus und überlege, welche Richtung ich heute einschlage. Ein leiser Wind weht nach links. Also gehe ich nach links, immer gerade aus. Ich lasse das Ortsschild hinter mir und damit auch die alltäglichen Pflichten und Routinen. Der Wind treibt mich zum Wald. Die Sonne blinzelt immer wieder hinter dicken Wolken hervor. Der Waldboden ist feucht und ein Rinnsal Wasser teilt den Weg. Es ist niemand unterwegs, man hört aus der Ferne nur die Autos. Irgendwann stelle ich fest, dass ich dem Wanderzeichen „roter Wanderschuh“ folge. Es ist das Wanderzeichen für den Tauber Panoramaweg. Schön, dann habe ich nun eine Strecke! Kurzer Blick auf den GPS-Tracker und die Uhrzeit, damit ich rechtzeitig umkehre.

So wandere ich durch den Wald und bin froh, dass ich die freie Zeit hier verbringe. Der Weg ist geschottert und sehr breit, so dass ich gut vorankomme.

Nach drei oder vier Kilometern zeigt das Wanderzeichen nach links auf einen Trampelpfad, der offenbar schon länger nicht genutzt wurde. Ich biege ab und freue mich noch über den Weg über Stock und Stein, als die Dornengewächse immer dichter und die Farne immer höher werden. Leichtsinnigerweise bin ich heute kurzärmelig losgegangen und nun stehe ich vor einem langen Dornenarm, der mitten über dem Weg im Wind hin und her schwingt. Dahinter ist der Pfad noch viel mehr zu gewachsen. Ich entscheide mich umzukehren. Ich mag weder Dornen noch Zecken und vertage diesen Abschnitt auf ein anderes Mal, wenn ich besser vorbereitet bin.

Zurück auf dem Schotterweg geht es weiter bergauf, Sonnenstrahlen tanzen zwischen den Bäumen. Kein Tier zu sehen, weit und breit. Dafür eine Vielzahl an Insekten. Regungslos sitzen sie auf Blättern und Blüten und saugen die Sonnenstrahlen in sich auf. Eine Vielzahl an Hummeln ist unterwegs. Ich beobachte eine dabei, wie sie auf einer Blüte landet und fleißig ihr Tagwerk verrichtet. Versonnen wandere ich weiter und prüfe kurz meinen Standort und die Uhrzeit. Jetzt am späten Nachmittag, plagen mich Mücken, Fliegen und ein kleiner Hunger. Der Apel wird bis zu Hause reichen.

Auf dem Rückweg fange ich noch ein Bild ein von einem Schmetterling, der seine Farbenpracht zeigt.

Zuhause angekommen bin ich erholt und voller Energie. Noch vor dem Schlafengehen ist der alles gebügelt. Zufrieden gehe ich zu Bett und schlafe schnell ein.

 

Henneburg am Abend

Dir gefällt die Henneburg? Hier gibt es Infos

In meinem Beitrag Postkartenmotiv mit Upgrade habe ich euch rudimentär Geschichtliches von der Henneburg erzählt. Wenn ihr euch umfassender über die Veste informieren möchtet, empfehle ich euch Wikipedia selbstverständlich.

Aber auch die Seiten der Touristeninformation Wertheim. Hier gibt es zudem die Möglichkeiten Führungen zu buchen.

Die Webseite der Gemeinde Stadtprozelten gibt Hinweise zum Stand der Sanierung.

Die Anreise geht zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto und sogar mit der Bahn.

Übrigens: Die Henneburg heißt eigentlich Burg Prozelten, aber unter ihrem richtigen Namen kennt sie kaum jemand hier in der Gegend.

Wer kurz die Suchmaschine einsetzte, wird noch auf Youtube mehrere Film entdecken, aufgenommen von Drohnen. Zum Teil sehr eindrucksvoll umgesetzt.

Da die Ruine mittem im Naturpark Spessart liegt, finden sich Informationen und Hinweise zu Wanderwegen auf hier: Naturpark Spessart – Henneburg

 

 

 

Burgebene

Postkartenmotiv mit Upgrade

Stell dir vor, jeden Tag, wenn du die Augen öffnest, siehst du das selbe: die immer weiße Raufastertapete. Jetzt stell dir weiter vor: Wenn du das Rollo an deinem Schlafzimmerfenster öffnest, erblickst du immer den selben unveränderten Ausblick. Und jetzt stell dir vor, dieser Ausblick ist ein Postkartenmotiv. Wäre das nicht was?

Was wäre, wenn es gar keine Vorstellung ist, sondern Wirklichkeit. Ich Glückspilz, würdest du denken, nicht wahr? Ich denke mir das jeden Tag. Wenn ich die Augen öffne, dann ist da die immer gleichfarbige Zimmerdecke. In meinem Fall nicht weiß, sondern petrol und weiß. Wenn ich aus dem Fenster blicke, dann habe ich dieses Bild:

Henneburg am Abend

Manchmal auch so:

Henneburg sonnig

Oder dieses Bild:

Henneburg im Nebel

Im Winter auch verschneit oder im Herbst mit einem völlig bunt gefärbten Wald. Je nach Jahreszeit, Tageszeit, Wolken und Sonnenstand am Himmel.

Ich habe meine drei Lieblingsaufnahmen herausgesucht. Natürlich habe ich von der Burg zahlreiche. Herrschaftlich sitzt sie auf dem Hügel, fast stolz. Wenn man am Mainufer entlang spaziert kann man sie von verschiedenen Perspektiven sehen. Mir macht das großen Spaß, denn jeden Tag wirkt die Veste anders.

Ein Gebäude, das so viel erlebt und überlebt hat: Bauernkrieg, Dreißigjährigenkrieg und zwei Weltkriege. Nicht alles ist spurlus an den Mauern vorbei gegangen.

Es gibt einen offiziellen Weg hinauf zur Burg und einen quer durch die winzigen Gassen und Treppen in Stadtprozelten. Teilweise ist der Weg abenteuerlich, denn die Stufen sind zerbrochen und von Pflanzen bewachsen. Vorbei am Apothekergarten, der mit hohen Holzzaun neugierige Blicke abhält, ein Stück weiter, lässt eine Lücke in den Bäumen den Blick mainabwärts schweifen.

Oben angekommen, wirkt die Ruine ruhig und völlig friedlich. Vögel kreisen herum, man hört andere Besucher und Kinder auf der Burg herumspazieren. Vor einiger Zeit gab es hier noch eine aktive Gastronomie, doch die ist mittlerweile geschlossen.

Ich mag diese Mauern, warum auch immer! Sie sind Zeuge von Geschichte und Leben. Überdauern das unberechenbare Wetter, Tiere und den Mensch, der sein eigenes Werk erst aufbaut und dann immer wieder Gelegenheiten findet um es zu zerstören.

Wenn man um die Burg herum geht, bekommt man einen Eindruck von der Größe der Veste. Es gibt Schilder mit Informationen zur Geschichte der Burg. Gleich hinter der Burg führen Wanderwege weiter durch den Spessart. Doch heute gehen wir nicht weiter, sondern genießen die Aussicht und kehren früh Heim, bevor die Fähre das letzte Mal ablegt.

Mein Postkarten-Ausblick wird morgen anders aussehen als heute. Und ich bin gespannt, was das Sonnenlicht, Nebel und die Wolken zaubern werden. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum hier Veränderung passiert: Die Henneburg wird saniert. 2020 soll alles fertig sein, zumindest ist das der Plan.  In einem Beitrag des BR wird berichtet, dass der Staat Drei Millionen für die Henneburg investiert.

Ich bin gespannt, welches Bild sich mir nun täglich zeigt. Gelbe Baumaschinen, die im Grün fuhrwerken?

 

Da ist es wieder…

Bei manchen Touren oder Spaziergängen, werde ich ganz “poetisch” von der Schönheit der Natur. Der Frühling ist dafür eine besonders gute Muse. Wer durfte in der Schulzeit Goethes “Osterspaziergang” lernen? 🙂

Nein, ich möchte mit nicht mit großen Dichtern und Denkern messen. Das steht mir nicht zu.

Doch mit euch möchte ich gern ein bisschen von meinen Gedanken beim letzten Spaziergang teilen und bin gespannt, ob und wie es gefällt!

 

Da ist es wieder…

Da ist es wieder, das Blümelein am Wegesrand.

Weiß nichts mehr vom Winter, der vergangen ist.

Steht strahlend und fröhlich, zeigt seine Blütenblätter

farbenfroh, so wie im letzten Jahr.

 

Vertraut auf die sanften Strahlen der Frühlingssonne,

und lässt Gedanken an Frost verblassen.

Wächst in Nachbarschaft zu Gras und Schneeglöckchen,

geschützt an ein Mäuerchen geschmiegt.

 

Ich freue mich, dass es am vertrauten Platz wächst.

Mit einem Lächeln setze ich meinen Weg fort,

doch meine Gedanken bleiben noch einen Moment beim Blümelein.

Ob ich es im nächsten Jahr erneut hier antreffe?

 

Was sind eure Gedanken zu diesen Bildern oder zum Frühlingsbeginn im Allgemeinen? Welche Bedeutung hat Frühlingsanfang für euch? Für mich ist der Frühling eine Jahreszeit, die wie eine neue Chance wirkt. Alles blüht wieder, kommt aus der Erde, ins Licht. Altes wächst wieder, Neues kommt zum Vorschein.

Es sind schwere Gedanken für eine Jahreszeit, die mit Pastellfarben, Tiermotiven und sonnengelben Buchstaben in Dekoration und Werbung Leichtigkeit symbolisieren soll. Eine Zeit, die Hoffnung verspricht nach der tristen Winterzeit. Aber ist das nicht doch eine Illusion, der wir jedes Jahr aufs Neue aufsitzen?

 

Nachtrag: Da ist doch heute tatsächlich Welttag der Poesie. Das wusste ich gar nicht! Vor 16 Jahren hat die UNESCO den 21. März für diesen besonderen Tag festgelegt. Tja und ich schreibe einfach so ein paar Zeilen. Ob nun Lyrik oder Prosa – das überlasse ich euch, liebe Leserinnen und Leser.

Eine Reise ins Paradies – Costa Rei

Bisschen staubig hier… nix los auf dem Blog. Ich war viel unterwegs und habe euch, liebe Leser, völlig vernachlässigt. Als Entschädigung dafür und gegen das graue Wetter, gibt es heute die lang versprochenen Fotos von Sardinien. Tut mir gut, der Blick auf die strahlenden Bilder, lässt glatt die Seele baumeln vor dem inneren Auge. Ich hoffe, es geht euch ähnlich.

Wusstet ihr, dass Sardinien als Europas Karibik bezeichnet wird? Ich finde: zu recht. Sandstrände weiß und fein, türkisblaues Meer – Badebuchten, die wenig besucht werden. So war unser letzter Sommerurlaub zu zweit letztes Jahr. Im Scherz haben wir gesagt: Vorgezogene Flitterwochen, denn schon wenige Wochen später, stand ich und mein Lieblingsbegleiter beim Wandern, Reisen und im Leben, vor einem Standesamtbeamten.

Sardinien ist eine Insel, die man am schnellsten mit einem Lufthansa-Flug erreicht. Drei Verkehrsflughäfen gibt es:

  • im Norden: in der Stadt Olbia, auf der östlichen Seite
  • in Alghero , auf der westlichen Seite
  • im Süden: in der Hauptstadt Cagliari.

Auf der Karte sieht die Insel erst einmal nicht besonders groß aus, obwohl es die zweitgrößte Insel des Mittelmeers ist. Wir dachten uns: Mit dem Auto fahren wir die gesamte Insel ab! 270km in der Länge und gerade einmal 145km in der Breite, das ist wirklich nicht viel. Darum war die Entscheidung für einen Mietwagen goldrichtig! Unsere Mission: Die Insel kreuz und quer besichtigen!

Als Ferienort haben wir uns für die Costa Rei entschieden. Es soll ein beliebter Ort für Familien sein. Feiner, weißer Sand und klares Meerwasser. Kurzum buchten wir ein Ferienhäuschen. Der nächste Flughafen ist in Cagliari, 50km von unserem Ferienhaus entfernt.

wanderanna Frankfurter FlughafenAm Tag der Abreise sind wir viel zu früh am Frankfurter Flughafen. Wir rechneten mit Stau, da es in unserer Gegend eine Baustelle gibt, in der bisher verlässlich Auto und LKW aneinandergereiht still stehen oder nur zäh voran kommen. Doch dieses Mal war die Straße frei. So verbringen wir gute 2 Stunden im Duty-free-Bereich und fieberten der Abflugzeit entgegen.

Als es dann soweit ist, wird unsere Geduld, besser gesagt, meine Geduld, auf die Probe gestellt. Eine freundliche Stimme teilt uns via Lautsprecher mit, dass unser Flugzeug noch nicht startklar sei. Das Personal sei noch mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Es vergingen 15 Minuten, 30 Minuten, 45 Minuten – endlich: der Aufruf, dass wir nun das Flugzeug besteigen können. Wir haben es uns gerade auf unseren Plätzen bequem gemacht, vorbildlich angeschnallt und noch fröhlich mit anderen Passagieren gescherzt, als der Pilot mitteilte: “…bitte um Verständnis…” Aha, jetzt ist auch noch nur eine Flugbahn frei und wir erhalten demnächst einen Startfenster. So warteten wir und warteten. Mittlerweile bekommen wir schon das zweite Getränk angeboten. Irgendwann unterhielt sich kaum noch jemand im Flugzeug, jeder hofft, dass es endlich los geht.

Nach knapp 2 Stunden erreichen wir den Flughafen von Cagliari. Alle verlassen in Freude und Hast das Flugzeug, steuern die Gepäckausgabe an und zerstreuen sich in alle Richtungen. Einige Mitfliegenden treffen wir bei der Autovermietung wieder.

Trotz Verspätung unseres Fluges, kommen wir noch rechtzeitig im Feriendorf an und erhalten den Schlüssel. Als wir das Auto abgestellt und das Gepäck ins Haus gebracht haben, lassen wir alles andere stehen und liegen und machen einen kleinen Spaziergang zum Strand. Die Sonne ist gerade dabei den Himmel in ein Abendrot zu tauchen, als wir ankommen.

Costa Rei Ankunft wanderanna

Die kommenden Tage verbringen wir abwechselnd an der Costa Rei oder machen uns auf zu neuen Ufern! Was wir völlig unterschätzen: 270 km sind auf einer deutschen Autobahn ein Klacks! Auf Sardinien muss man für diese Strecke sehr viel mehr Zeit einplanen. Es gibt nur wenig Autobahnen. Die Geschwindigkeit ist begrenzter als bei und die Straßen sind kurvenreich.

Wenn man die Landstraßen wählt, bietet sich dafür stets ein toller Blick. Täler, Hügel, Weiden und Wald, immer das Meer im Blick.

Costa Rei Straße wanderanna

Mit dem Wetter haben wir durchweg Glück. Es ist angenehme 20 bis 25 Grad, manchmal etwas windig. Die Sonne lacht jeden Tag vom Himmel und reißt die Wolkendecken auf. Nur am letzten Tag ist das Meer etwas stürmisch an der Costa Rei. Ansonsten herrlich ruhig.

Rund um unser Ferienhäuschen sind wir immer wieder spaziert und haben die Gegend erkundet. Dabei haben wir so manches kurioses entdeckt. Briefkästen an einer Straße, weit und breit kein Haus zu sehen. Ein Stück Mauer mit einem großen Tor, das nichts abgrenzt und Schilder, die zu keinem Ziel führen.

Unser Strandabschnitt war so wenig besucht, dass wir an manchen Tag fast einen Privat-Strand hatten. Und das trotz Pfingstferien in Deutschland.

Sardinien werden wir sicher wieder besuchen, allerdings nicht zu zweit sondern zu dritt.

 

Poesiealbum wanderanna

Wie ein digitales Freundschaftsbuch

Es gab eine Zeit, in der ich fleißig Kettenbriefe weiter geschrieben habe. Mit Füller auf kariertem oder liniertem Papier, verziert mit Buntstiften, später mit Filzstiften.

Poesiealbum wanderanna

2 Freundschaftbücher und 1 Poesiealbum: ich habe sie aufbewahrt.

Das war die Zeit der Freundschaftsbücher und Poesiealben. Dann kamen die SMS-Bilder und darauf folgten Ketten-Mails, die man weiterleiten musste mit möglichst vielen Emojis. Nach SMS-Bildern habe ich aufgehört. Irgendwann ist man ja aus dem Alter raus, dachte ich.

Der Liebster Award erinnert mich an die Zeit der Kettenbriefe und Poesiealben, denn es ist sehr ähnlich. Fragen beantworten und selber Fragen stellen, weiterleiten und gegenseitiges Lesen und Zeigen.

Was früher über gestaltete Bücher mit Sticker und kleinen Zeichnungen, Schönschrift und eingeklebten Portraitfotos am Sonntagnachmittag gemacht wurde, ist beim Liebster Award ganz ähnlich. Es geht um das Vernetzen und sich besser kennen lernen, nur eben digital.

Obwohl ich kein Fan von Kettenbrief-ähnlichen Aktionen bin, finde ich den Liebster Award irgendwie charmant. Nominiert werden Blogs, die man selbst liest – so ist auch eine Leseempfehlung dabei.

Darum habe ich gern zugesagt, als ich von chaoshoch6 nominiert wurde! Herzlichen Dank für die Nominierung!

Liebster Award wanderanna Badge Logo 2016
11 Fragen wurden gestellt, 11 Antworten von mir:

1. War dein Blog eine spontane Entscheidung oder hast du lange vorher geplant?
Sowohl als auch. Ich habe schon einmal das Bloggen gestartet, hatte allerdings keine wirkliche Idee dahinter oder ein Konzept. Es war ein Ausprobieren. Jetzt habe ich ein konkretes Thema und eine Idee.

2. Was sind deine Zukunftspläne bezüglich deines Projektes Blog?
Im Moment geht es mir darum, weiterhin Platz zum Schreiben in meinem Alltag zu behalten. Zudem meine Selbstkritik zu vermindern und dadurch öfter Beiträge zu veröffentlichen. Ich versuche stets authentisch zu bleiben und trotzdem neue Schreibtechniken zu testen.
Mein Blog bleibt hoffentlich meine Experimentierbasis in Punkto Schreiben.

3. Der/die/das Blog ist ja nicht das ganze Leben. Was sind deine Pläne für die Zukunft?
Im September 2017 möchte ich gern am Megamarsch in Köln teilnehmen. Dazu werde ich schon bald mit dem Trainig anfangen.

4. Hast du eine „Das möchte ich in meinem Leben machen/erreichen“-Liste? Was steht drauf?
Nein, das habe ich seit der Pubertät nicht mehr. Meine Ziele habe ich im Blick und kenne die Richtung, in die ich gehen möchte. Wenn man in Bewegung bleibt, erlebt ohne viel Dazutun ganz automatisch schöne und unerwartete Dinge.

5. Das Jahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Welche Ziele hast du in diesem Jahr erreicht?
Ich habe mir eine neue Kamera zu gelegt, weiter am Blog gearbeitet und habe einen Wanderurlaub auf Sardinien verbracht.

6. Jeder steht irgendwie auf Motivations-Sprüche. Hast du einen Lieblingsmotivationsspruch und welcher ist es?
Sprüche und Zitate liebe ich! Bevor es normal war, dass jeder einen PC zu Hause hat oder ein Handy, das besonders smart ist, habe ich ein Büchlein geführt. Ich habe Sprüche und Zitate gesammelt, die mir gefallen. Motivierend, philosophisch oder lustig – alles dabei. Einen einzigen Lieblingsspruch habe ich nicht. Das variert auch von Zeit zu Zeit.

Im Moment mag ich einen Satz von Aristoteles: “Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.”

7. Wenn du ein gestecktes Ziel nicht erreichst, änderst du dann das Ziel oder den Weg und warum?
Wenn ich ein Ziel nicht erreiche, stelle ich mir zuerst die Frage, ob ich es noch nicht erreicht habe. Zielsetzungen gehen ja mit einem geplanten Zeitablauf einher. Ich habe gelernt, dass es erfolgsversprechender ist, das Tempo zu reduzieren und nicht verbissen in eine Richtung zu gehen. Dadurch entsteht ein Tunnelblick, der jegliche Lösungsalternativen ausblendet.
Im Grunde passe ich den Weg an oder prüfe, ob ich überhaupt noch auf Kurs bin. Das Ziel ändere ich selten, es ist eher ein anpassen oder konkretisieren. Ich bin zielstrebig und finde die damit verbundene Stabilität gu.

8. Was machst du, um dem Alltag ein wenig zu entfliehen?
Wandern, lesen und Musik hören.

9. Bist du Serienjunkie oder schaust du lieber Filme und welche?
Sowohl als auch. Wenn die Geschichte gut ist, dann ist das Format Nebensache.

10. Wie romantisch bist du veranlagt?
Ein Teelicht ist Romantik für den Sparsamen, ein Kerzenleuchter für den Großzügigen und eine Blumenwiese für mich.

11. Was du noch sagen wolltest…
Vielen Dank an meine Leser fürs Folgen, Lesen, Nachrichten schreiben und kommentieren.
Ich danke euch für eure Treue und Geduld, bis ich wieder mit meiner eigenen Schreiberei zufrieden bin und auf den Button „publish“ klicke! Und ich freue mich auf die neuen Leser unter euch!

Damit der Liebster-Award-Kettenbrief-Charakter nicht verändert wird, möchte ich nominieren und gleichzeitig empfehlen:

herrrothwandertwieder

Bergzeiten und Flachlandabenteuer

Ichbindani

 

Für meine Fragen habe ich mir 3 Themengebiete überlegt: eine Prise Lebensweisheit, etwas Motivierendes und eine Spur Ernsthaftigkeit. Ich freue mich auf die Antworten folgender 11 Fragen:

1. Was verstehst du unter „in Bewegung bleiben oder sein“? Betrachtest du diese Aussage eher physisch oder philosophisch?
2. Was unternimmst du für deine persönliche Weiterentwicklung?
3. Wie motivierst du dich nach einer Niederlage weiterzumachen?
4. Was hat Dich heute schon zum Lächeln gebracht?
5. Was ist dein bester Gute-Laune-Tipp? Was tust du, damit sich deine Laune sofort hebt?
6. Welchen Stellenwert hat dein Hobby und Blogthema in deinem Alltag?
7. Hat das Bloggen Auswirkungen auf deinen deinen Umgang mit Information oder Sprache?
8. Was ist deine meistgenutzte Ausrüstung? Sei es für den Blog, dein Hobby oder deinen Alltag.
9. Was wird es in 10 Jahren nicht mehr geben, aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung?
10. Welches Buch empfiehlst du und warum?
11. Und als letzte Frage, möchte ich wissen: Was ist dein Lieblingstier?
Diese Frage als kleines Denkmal an die Freundschaftsalben der Schulzeit. 🙂

Wie erstellst du nun einen Beitrag zum Liebster Award?
Dein Beitrag sollte enthalten

  • Danksagung an den Blog bzw. die Person, die dich nominiert hat.
  • Antworten auf die 11 Fragen, die dir gestellt wurden.
  • Nominierung bzw. Nennung von 3-11 Blogs. Am besten vorher Kontakt aufnehmen und fragen, ob deine Kandidaten mit machen möchten.
  • 11 Fragen an deine Kandidaten auflisten.
  • Anleitung, wie der Liebster-Award abläuft.
  • Die nominierten Blogs über deinen Beitrag informieren.
  • Einbinden des Liebster-Award-Buttons im Beitrag. Vorlagen hierzu gibt es über die Suchmaschinen oder man erstellt sich selbst einen. Ich habe meinen Button selbst erstellt. Wenn du diesen auch verwenden möchtest, schreib mir!